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Hochwertige Kundenkontakte für Versicherungspartner und Finanzberater

Die Plattform für Vermittler, Verkäufer, Berater und Dienstleister in der Schweiz. Wir bieten Ihnen exklusive Kundenanfragen für die Versicherungs- und Finanzbranche an. Sie erhalten von uns Kontaktdaten interessierter Kunden (so genannte "Leads") die Sie für die Beratung und die Vermittlung von passenden Produkten verwenden können. Nutzen auch Sie das Potenzial der Kundenanfragen für Ihren Vertrieb oder Aussendienst und steigern Sie die Verkäufe nachhaltig!

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Weitere Einschränkungen für Callcenter durch Santésuisse - bereits jetzt auf Versicherungs-Leads aufbauen!

Nach einem harten Arbeitstag kommen Sie erschöpft zu Hause an und das Telefon klingelt. Als Sie den Hörer abnehmen, wird am anderen Ende aufgelegt. Kommt Ihnen diese Szene bekannt vor?

Wenn Ihnen das passiert, steckt meistens ein Callcenter dahinter, welches seine Effizienz steigern möchte. Sie verfolgen das Ziel, mit Telefonanfragen Kunden für Krankenkassen zu gewinnen. So weit, so gut. Dies ist ja neben Telefonumfragen auch eine Dienstleistung der Callcenter, die in der Schweiz legal ist. Doch warum wird beim Abnehmen des Telefons die Verbindung unterbrochen? Damit die Mitarbeiter der Callcenter möglichst viele Anrufe tätigen können, setzten Sie Wählcomputer ein. Um beim Aufbau der Wahlverbindung keine Zeit zu verlieren, berechnet der Computer, wann der nächste Auftrag ausgelöst werden soll. Der Computer wählt eine neue Nummer, obwohl der Mitarbeiter noch in ein anderes Telefonat involviert sind. Nehmen Sie als ahnungsloser Bürger den Anruf entgegen, wird dieser unterbrochen, da noch gar keine freien Mitarbeiter für den neuen Auftrag zur Verfügung stehen. Im Fachjargon nennt man dieses Vorgehen Predictive Dialing. Und genau diese Methode ist in der Schweiz verboten. Denn solche Anrufe, die ins Leere gehen, werden wie Spam-Mails behandelt und gelten nach BAKOM als unlautere Massenwerbung. Doch damit soll schon bald Schluss sein.

Kurzfristig gesehen mag diese Methode lukrativ sein und sich durch mehr gesetzte Termine auch lohnen, jedoch werden die potentiellen Kunden immer mehr abgeschreckt und vertrauen dadurch auch nicht den seriösen Vermittlern. Wir sind ein Gegener dieser Methoden und setzen komplett auf Kundenanfragen (Leads), bei welchen der Kunde IMMER den ersten Schritt macht, resp. das entsprechende Kontaktformular ausfüllt in welchem der Wunsch für eine Offerte oder Beratung mitgeteilt werden kann.

 

Leads als Alternative zu Callcenter-Terminen / Terminierung durch Callagenten

Durch die Vereinbarung der Santésuisse sind Callcenter klare Grenzen gesetzt, wenn es um die Kundengewinnung per Telefon geht. Eine gute Alternative hiefür sind Leads. Bei Leads handelt es sich um eine Werbemassnahme, bei dem sich der Kunde via Internet-Formular um eine Offertanfrage oder persönliche Kontaktaufnahme bittet. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Sie als Vermittler oder Berater kommen vom ersten Kontakt an dem Wunsch des potentiellen Kunden entgegen, ohne Callcenter, ohne Telefonisten - der Kunde steht in direktem Kontakt mit seinem Berater.

Der Ablauf und die Beteiligten eines Leads
Bei Leads sind folgende drei Parteien beteiligt:

  • Der potentielle Neukunde / Käufer
  • Der Vermittler
  • Der Berater / Verkäufer

Ablauf eines Leads
Ein Interessent gibt auf einer für ihn relevanten Internetseite seine Kontaktangaben an, welche über ein Kontaktformular an den Vermittler gesendet werden. Der Vermittler prüft die Angaben auf die Richtigkeit und verkauft die Anfrage an einen Anbieter. Nun findet eine Kontaktaufnahme zwischen Anbieter und Käufer statt und bei einer Einigung wird ein erfolgreiches Geschäft getätigt.

Vorteile von Leads
Im Gegensatz zu Callcenter Terminen bieten Leads einige Vorteile

  • Keine Kaltakquise: Bei Leads werden die Kunden nicht von Firmen angefragt und somit findet keine Kaltakquise statt. Dies hat für das Unternehmen den Vorteil, dass die Produkte und Dienstleistungen nicht aufgezwungen werden.
  • Der Kunde macht den ersten Schritt: Da der Kunde bei Leads um eine Offertanfrage oder eine persönliche Beratung bittet, macht er den ersten Schritt zu einer Kontaktaufnahme. Dies hat den Vorteil, dass der Kunde wirklich an den Produkten und Dienstleistungen interessiert ist.
  • Bei Leads werden die Kundendaten jeweils direkt vom Vermittler geprüft und bearbeitet. Dies ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Ablauf.
  • Die Datensätze und somit die persönlichen Kundendaten werden nur einmal an die Anbieter vergeben.

 

Beschlossene Einschränkungen durch Santésuisse und angeschlossene Krankenversicherer

Santésuisse schränkt Telefonwerbung für Krankenkassen drastisch ein – zugunsten der Versicherten
Damit ahnungslose Bürger vor lästiger Telefonwerbung in Zukunft geschützt werden, hat die Dachorganistion der Schweizer Krankenkassen, die Santésuisse, eine Vereinbarung getroffen, welche die Gebühren für Vermittler und Makler, sowie die Telefonwerbung ins Visier nimmt. Die Vereinbarung tritt am 1. Juni 2011 in Kraft.
Mit der Vereinbarung verpflichten sich die Krankenkassen, das Marketing zur Anwerbung von Grundversicherten stark einzuschränken. Durch diesen Verhaltenskodex erhoffen die Santésuisse und das Departement des Innern (EDI) Einsparungen zwischen 60 und 100 Millionen Franken.

Die Vereinbarung der Santésuisse betreffend Kundenwerbung
Der Verwaltungsrat der Santésuisse hat am 12.01.2011 eine Sitzung gehalten, bei der Telefonmarketing und Provisionen das Thema waren und gleichzeitig eine Vereinbarung betreffend der Kundenwerbung getroffen. Lesen Sie hier, was die Vereinbarung alles beinhaltet und welche Krankenkassen sich der Vereinbarung angeschlossen haben.

Kaltakquise
Die allgemeine Telefonwerbung, die sogenannte Kaltakquise, darf laut der Vereinbarung von Santésuisse nicht mehr aus der Grundversicherung bezahlt werden. Weiter verpflichten sich die Krankenkassen, die telefonische Kaltakquise der Obligatorischen Pflegeversicherung weder selber, noch die von ihnen direkt beauftrage Dritte wie Callcenter durchführen zulassen. Die Beratung per Telefon hingegen bleibt erlaubt, sofern der Kunde damit ausdrücklich einverstanden ist.

Qualitätsanforderungen
Mit der Vereinbarung der Santésuisse verpflichten sich die Krankenkassen, nur mit Vermittler und Makler zusammenzuarbeiten und zu entschädigen, wenn diese eine Vereinbarung mit den Krankenversicherer unterzeichnet haben. In dieser Vereinbarung sind die Rechte und Pflichten aus der Vermittlungstätigkeit geregelt sowie die Qualitätsanforderungen.

Hier finden Sie eine Auflistung, welche Krankenversicherungen sich der Dachorganisation Santésuisse ageschlossen haben und der Vereinbarung zugestimmt haben.

  • Agilia Krankenkasse AG
  • Aquilana Versicherungen
  • Atupri Krankenkasse
  • Caisse-maladie Valle d’Entremont
  • Cassa da malsauns publica Lumnezia I
  • Concordia Schweiz AG
  • CSS Versicherung
  • EGK-Gesundheitskasse
  • Galenos Kranken- und Unfallversicherung
  • Glarner Krankenversicherung
  • Group Mutuel
  • Helsana Versicherungen AG
  • Innova Versicherungen
  • Klug Krankenversicherung
  • KMU-Krankenversicherung
  • Kolping Krankenkasse AG
  • KPT/CPT
  • Kranken- und Unfallversicherung Bezirkskrankenkasse Einsiedeln
  • Krankenkasse Agrisano
  • Krankenkasse Birchmeier
  • Krankenkasse Institut Ingenbohl
  • Krankenkasse Luzerner Hinterland
  • Krankenkasse Simplon
  • Krankenkasse SLKK
  • Krankenkasse Steffisburg
  • Krankenkasse Stoffel Mels KKS
  • Krankenkasse Turbenthal
  • Krankenkasse Vispterminen
  • Krankenkasse Wädenswil
  • Krankenkasse Zeneggen
  • Krankenversicherung Flaachtal AG
  • Moove Sympany AG
  • ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG
  • ÖKKV Verband öffentlicher Krankenkassen der Schweiz
  • Provita Gesundheitsversicherung AG
  • PubliSana Krankenversicherung
  • Rhenusana – Die Rheintaler Krankenkasse
  • RVK Rück
  • Sanavals Gesundheitskasse
  • Sanitas Krankenversicherung
  • Sodalis Gesundheitsgruppe
  • Supra
  • Sumiswalder
  • Swica Gesundheitsorganisation
  • Sympany
  • Visana Services AG
  • Vita Sursela

 

Gesetzeslage in der Schweiz

Vom Gesetz her nicht erlaubt
Um die Effizienz (möglichst viele Befragungen pro Mitarbeiter) und schlussendlich den Umsatz bei Callcenter zu verbessern, werden oft Computerprogramme eingesetzt. Diese berechnen automatisch, wann der nächste Auftrag ausgelöst werden muss, damit die Callcenter-Mitarbeiter möglichst ausgelastet sind und möglichst viele Aufträge ausführen können. Um beim Rufaufbau keine Zeit zu verlieren, wählt sich die Software noch während der laufenden Aufträge ein. So kann es vorkommen, dass Sie zu Hause das Telefon abnehmen und gleichzeitig der Anruf beendet wird. Dies liegt daran, weil zu diesem Zeitpunkt für diesen Auftrag keine freien Mitarbeiter der Callcenter vorhanden sind. Somit fällt diese sogenannte Predictive Dialing Methode unter Massenwerbung (ähnlich wie Spam-Mail) und ist in der Schweiz verboten.

Vom Gesetz her erlaubt
Grundsätzlich ist Telefonmarketing wie es Callcenter betreiben, in der Schweiz legal. Doch mit der beschlossenen Vereinbarung der Santésuisse sind die Callcenter stark eingeschränkt, wenn es um das Anwerben von neuen Krankenversicherungsnehmern per Telefon geht. Die Vereinbarung enthält im Wesentlichen drei Punkte:

  • Das sofortige Verbot von Telefonwerbung und Telefonmarketing (Kaltakquisition).
  • Die Massnahmen zur Qualitätssicherung der zugelassenen Vermittler und Makler.

Deutschland kennt strengere Gesetze

In unserem Nachbarland Deutschland herrschen strengere Gesetze, wenn es um Kundengewinnung per Telefon geht. Am 26. März 2009 hat der Deutsche Bundestag das „Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Betriebsformen“ eingeführt. Bei Missachtung dieses Gesetzes können Geldbussen bis zu einer Höhe von 50 000 Euro geahndet werden. Zudem ist ein Werbeanruf nur dann zulässig, wenn der Angerufene vorher ausdrücklich erklärt hat, Werbeanrufe zu erhalten. Die Rufnummer des Callcenters darf bei solchen Anrufen nicht mehr unterdrückt werden. Somit darf es seine Identität nicht mehr verschleiern. Ausserdem können Verträge, die telefonisch abgeschlossen worden sind, widerrufen werden.